musikprojekte

click to downloads

PRESSE

PRESS

CD "Dahab Walk", bibiafrica 3037-2

Orange Winds bekam für die CD "Dahab Walk" eine sehr, sehr gute Besprechung als "Featured Album" bei "Spin the Globe" in den USA.

 

Nuremberg. Just the word, and you're already thinking of the war crimes trials, aren't you. Well, get over it. There's more to this Bavarian city than the ghosts of Nazis. Lots more. And while it may not be the hottest thing since a little publication by Copernicus in 1543, Orange Winds' new CD Dahab Walk has a lot going for it. The trio (Andrea Goettert and Achim Goettert on horns, Charles Blackledge on percussion) makes a loud, joyous noise, one that will appeal to fans of jazz and world music.

A theme of winds blows them from Africa to the Caribbean to Mexico to Asia. All the way the reeds and flutes (including some guest fluting by Dieter Weberpals) create catchy melodies that dance lightly over Blackledge's deft world percussion. This stripped-down world jazz will make your ears smile.

If you like your music bigger, louder, and with vocals, the Orange Winds trio also plays in the German ska band Papa SKAliente, which has just released an album called Skajazz.

©2005 Scott Allan Stevens, Earball Media

http://www.earball.net/spintheglobe/reviews_data_2005/11_05.htm

"Dahab Walk" auf Seite 1 bei AfroPort.de CDs - afrikanische Musik - afrikanische Rhythmen
Dahab Walk
von Orange Winds
Bibiafrica, 19.99
2005; ASIN/ISBN B0009291WM
€ 17,00
Sax, Bassclarinette, Flöte & Djembé mit Achim & Andrea Göttert, Argile-Drummer Charles Blackledge & als Gast "flute-wizzard" Dieter Weberpals
"Orange Winds spielen einen furiosen Worldjazz, wie man ihn hierzulande selten hört." (Nürnberger Nachrichten) U.a. mit Kompositionen des nigerianischen Komponisten Meki Nzewi!!

schallplattenmann.de

Neu erschienen
--------------

[gw: @@@]

-------------------------------------------------

@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@. - definitives Highlight: Highlight
@@@.. - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@... - solides Handwerk: Solidlight
@.... - verzichtbarer Ausschuss: Nolight

-------------------------------------------------

**Orange Winds "Dahab Walk"**
Jazz -- Vom Winde verweht: Kamelalarm am Dutzendteich

(CD;
Bibiafrica)

Was zunächst wie ein Last-minute Mitbringsel aus dem letzten
Tunesien-Urlaub wirkt, entpuppt sich schnell als feine
Überraschung. Auch wenn CD-Cover und Booklet nicht gerade durch
optische Finesse auffallen, werden auf der Disc große, prächtig
verzierte Tore aufgemacht. Nürnberg, Orient und zurück. Ein
bisschen wie Hundert und eine Nacht.
Andrea Goettert, Achim Goettert, Charles Blackledge und Dieter
Weberpals (als Gast) legen sich bei ihrer musikalischen
Sahara-Reise mächtig ins Zeug. Mit wenig mehr als Flöte,
Saxophonen, Percussion und Klarinette zaubern Orange Winds einen
verblüffenden musikalischen Orient-Teppich, der ob seiner
filigranen Struktur vermutlich gleich abheben wird. An- und
fortgetrieben von vielen Winden, die schließlich auch Thema des
Albums sind. Wer hätte gedacht, dass Flöten so bezaubernd
grooven können. Und weil die Saxophone es schaffen ein bisschen
schüchterner als sonst zu prusten, gelingt mit wohltemperiert
ordnender Kraft der Percussion-Abteilung eine tolle CD.
Besonders erwähnenswert: Sun Ras "A Call For All
Demons/Sunrise", das hier im Arrangement für Percussion und vier
Bläser ganz neu zu leuchten beginnt.

Stadtmagazin "Doppelpunkt" im Märzheft 2005

CD "ORANGE WINDS - Dahab Walk"
+
CD "papa SKAliente - skajazz"
„Orange Winds“

Nicht nur aus der Sahara tragen Orange Winds musikalische Botschaften ins Land. Die Bläser-Percussion Formation um das Saxofon-Paar Achim und Andrea Goettert bricht mit „Dahab Walk" zur stilistischen Weltumrundung auf: afrikanische Rhythmen, Sun Ra’s Dämonenbeschwörung am Roten Meer, ein koreanischer Tempeltanz und viele lateinamerikanische und karibische Grooves. Allein gemeinsam ist akustische Leichtigkeit, die Transparenz der ungewöhnlichen Besetzung und eine greifbare Spielfreude. Jazz goes Worldbeat. (FENN music)
Volker Peter

NÜRNBERGER NACHRICHTEN,

Feuilleton

5. Februar 2005

„Orange Winds“

Das Nürnberger Musiker-Ehepaar Andrea und Achim Göttert ist dem hiesigen Publikum vor allem durch die Ska-Jazz-Band „Papa Skaliente“ bekannt. Mit ihrer Formation „Orange Winds“ haben sie nun das Album „Dahab Walk“ aufgenommen und realisieren damit die kammermusikalische Ausgabe einer Brass-Band: Andrea an Bariton-Saxophon und Flöte, Achim an Sopran-, Alt-, Tenorsaxophon und Bassklarinette, sowie der famose Perkussionist Charles Blackledge spielen einen furiosen Worldjazz, wie man ihn hierzulande selten hört.

Zu afrikanischen, karibischen oder arabischen Grooves pflegen die Hörner eine angeregte Unterhaltung, wobei sie sich zwanglos des Vokabulars des Jazz, Blues und diverser weltmusikalischer Stile bedienen. Und die beiden Gastbeiträge des Flötisten und Label-Inhabers Dieter Weberpals setzen wie gewohnt das Tüpfelchen auf das i. (Bibiafrica)

pet

FÜRTHER NACHRICHTEN

17.Januar 2005

Einmal um die ganze Welt
Das Goettert Trio im Schlössla

Achim Goettert mag Gelb, seine Frau Andrea Rot— also vermischten die beiden Vollblutjazzer ihre Farbvorlieben und nannten ihr neuestes Projekt „Orange Winds“. Schwieriger schon entwickelt man Weltmusikklänge, wie sie die CD „Dahab Walk“ bietet: in erster Linie groovend Afrikanisches von Meki Nzewi, aber auch Calypso, Salsa, ein koreanischer Tempeltanz, ein Spaziergang durch Dahab an der Küste des Roten Meeres, den Goettert meisterlich vertont hat, und Sun Ra’s pfiffige Dämonenbeschwörung.

So macht Interkulturalität Spaß, so wird mehr als nur gemeinsames Döneressen daraus. Mit musikalisch-technischer Ernsthaftigkeit einerseits und jeder Menge Spielfreude andererseits sind Arrangements entstanden, die im Ohr bleiben und nicht mehr loslassen.

Als Kitt zwischen den Noten und Takten ist Percussionist Charles Blackledge, bekannt von der Ethno-Combo „Argile“, unersetzlich. Oft ist er mehr als Begleitung, steht sogar mit seiner sanften, streichelnd rhythmischen Spielweise im Vordergrund. Eine ungewöhnliche Kombination, die sich auszahlt und den Sopran-, Alt-, Tenor- und Bariton-Saxofonen der Goetterts Frische verleiht.

Kühle Brise und heißer Sturm

Kommt noch Andrea Goetterts Querflöte hinzu, sind alle Windarten von kühler Brise über nassen Ostwind bis heißen Wüstensturm geboten. Selten ist Jazz so frei und eingängig zugleich, so hörbar und so anspruchsvoll. Vor lauter Staunen über all die exotisch funkelnden Schönheiten, fragt man bald nicht mehr, wie diese komplexe Rhythmik entsteht, sondern schließt die Augen, lässt die Bilder der Weltreise vorbeiziehen und genießt.

So jedenfalls erging es den Gästen des gut besuchten Konzertes im „Schlössla“, das seit dem Herbst durch eine hochwertige Jazzreihe auf sich aufmerksam macht. Ob entspannter Blues, Reggae-Feeling oder Heiß-Scharfes wie bei einem feurigen afrikanischen Essen: die Klänge zündeten und hakten sich in Zentren fest, die leider nur allzu selten angesprochen werden.

CLAUDIA SCHULLER

Der Hamburger Musikjournalist MOJO MENDIOLA schreibt über "Orange Winds - Dahab Walk": "Eine Menge Leute haben in der 1950er und 60er ihr Herz in Heidelberg verloren. Hätt¹ ich das meine noch, würd¹ ich¹s lieber in Nürnberg verlieren, wenigstens was die Musik angeht. Die Leute dort haben das richtige Gespür. Um ein Album wie dies hier aufzunehmen, braucht es nämlich mehr als nur ein hohes Maß an Fähigkeiten. Es braucht auch noch eine Menge Mut, wenn man bedenkt, wie hoch Meister wie Hamiet Bluiett, Julius Hemphill und einige andere die Meßlatte bereits gelegt haben für Musik in solch einer Besetzung. Und für die Franken ist das Herausragen ja fester Bestandteil ihrer Tradition.

Achim Goettert spielt Sopran-, Alt-, Tenor-Saxophon und Bass-Klarinette und hat seit Jahrzehnten so manches Feld des Jazz beackert. Die Formation Orange Winds gründete er, um diese Instrumente quasi als Klasse für sich einzusetzen. Sowohl sein kammermusikalisch wirkender Ansatz als auch seine entsprechenden Qualitäten sind beeindruckend.

Dass eine Frau Saxophon spielt, ist inzwischen zwar nicht mehr einmalig, aber speziell auf dem Bariton-Saxophon ist Achim¹s Frau und standhafte musikalische Gefährtin Andrea Goettert immer noch die große Ausnahme. Und sie versucht auch nicht, das Horn auf eine männliche Weise zu spielen, sondern behandelt es mit einem Zartgefühl, das im besten Sinne weiblich ist. Und mit der Flöte kann sie den Zuhörer bezaubern wie eine kühlende Hand auf der heißen Stirn.

Gast Dieter Weberpals, der vielseitige alte Streuner auf der Querflöte, bringt noch zusätzliches Potential ins Ensemble, und sein Solo in ³Vom Winde verweht² erinnert mich zwingend an Herbie Mann, so wie er auf seinem Album ³Mississippi Rambler² klang.

Braucht solch eine Gruppe noch die Unterstützung eines Percussionisten? Nicht unbedingt, aber wenn es sich um Charles Blackledge handelt, dann sollte sie ihn halten, solange sie kann. Wer glaubt, Trommeln und Becken würden grundsätzlich geschlagen, wird hier eines Besseren belehrt. Er behandelt sie wie ein guter Vater seine Kinder: entschieden, aber doch sanft, regelrecht zärtlich mitunter. Und er ist wirklich eine Unterstützung.

Solchermaßen reich ausgestattet und in wunderbar dichter Kommunikation miteinander bewältigen Orange Winds mühelos jede kulturelle Distanz von ihrer bodenständigen fränkischen Heimat bis an die Küste des lebensfroh-temperamentvollen Mexiko, von der kargen afrikanischen Savanne hin zu einem prächtigen fernöstlichen Tempel, von der lyrischen Magie Arabiens ins Calypso-Fieber der Karibik, vom behäbigen Ole Man River in die hektischen Städte Chicago und New York und noch darüber hinaus in Sun Ra¹s fremdartiges Universum. Und während sie reisen, scheinen sie niemals Abschied zu nehmen, sondern immer nur anzukommen ­ ähnlich wie ein entdeckungsreisendes Kleinkind.

Zu diesem Album kann man ganz bestimmt nicht tanzen. Es verlangt schon stilles und konzentriertes Zuhören, damit man das Beste nicht überhört, aber dann gleitet man mühelos in eine Art anregender Meditation. Das mag eine seltene Erfahrung sein in unseren lärmigen Zeiten, aber man sollte die Chance ergreifen. Um so erfrischender und lohnender ist es. Was mich angeht, ich liebe es, und was mehr könnte ich sagen?"


MOJO MENDIOLA
www.global-mojo.com

Plenty of folks lost their hearts in Heidelberg in the 1950s and 60s. If I still had mine, I’d rather loose it in Nuremberg, at least as far as music is concerned. People there really are where it’s at, for it takes more than a high potential of skills to record an album like this. It also takes considerable guts, facing the standards masters like Hamiet Bluiett, Julius Hemphill and others already set for playing music in line ups of this kind. And the Franconians have a tradition of standing out.
Achim Goettert with his horns has been plowing most various fields of Jazz in several bands for a long time. Playing soprano, alto and tenor saxes plus bass clarinet himself, he founded Orange Winds to employ these instruments as a class of their own, and the chamber music like approach and qualities he performs on this album are exciting.
For a Lady it is not all that exceptional any more to play saxophone in general, but Achim’s wife and steadfast musical companion Andrea Goettert on baritone still is a rare example of her kind. And instead of trying to pretend she’s a male while playing it she treats the instrument with a subtlety which is female in the nicest sense of the word. And on flute she can get as charming as a cool breeze on a hot forehead.
Guest Dieter Weberpals, the versatile old stray cat on flute, adds even more capacity to the group and plays a lead on “Vom Winde verweht” which reminds me straight of Herbie Mann the way he sounded on his album “Mississippi Rambler”.
Does a group like this really need the support of a percussionist? Not necessarily so, but if he happens to be Charles Blackledge they had better keep him while they can. If you think drums and cymbals and stuff are exclusively played by beating them, listen to this guy. He’ll teach you different, because he treats them like a good father treats his kids: his touch is decided but gentle, even caressing at times. And he damn sure is a support.
Equipped richly like this and communicating amongst each other in the tight manner they do, Orange Winds swiftly cover any cultural distance from their quiet native Franconia to the coast of happy-hot tempered Mexico, from the barren African savannah to a magnificent far eastern temple, from Arabia’s lyrical magic to the Calypso ridden Caribbean islands, from the Ole Man River to the roaring cities of Chicago and New York and even further into Sun Ra’s alien, spaced out world. And while they travel they never seem to leave, they always just arrive – pretty much the way a yet unspoilt little child would do.
This is certainly not an album to dance to. It demands you keep still and listen closely, so not to miss the best of it but slide into a kind of meditation even unintentionally. This maybe a rare experience in our noisy times, but grab the chance! It’s all the more refreshing and rewarding. As for me at least, I simply love it, and what more could I say?

Orange Winds got a very fine review for their CD "Dahab Walk" and was "Featured Album"at "Spin the Globe" in the USA.

 

Nuremberg. Just the word, and you're already thinking of the war crimes trials, aren't you. Well, get over it. There's more to this Bavarian city than the ghosts of Nazis. Lots more. And while it may not be the hottest thing since a little publication by Copernicus in 1543, Orange Winds' new CD Dahab Walk has a lot going for it. The trio (Andrea Goettert and Achim Goettert on horns, Charles Blackledge on percussion) makes a loud, joyous noise, one that will appeal to fans of jazz and world music.

A theme of winds blows them from Africa to the Caribbean to Mexico to Asia. All the way the reeds and flutes (including some guest fluting by Dieter Weberpals) create catchy melodies that dance lightly over Blackledge's deft world percussion. This stripped-down world jazz will make your ears smile.

If you like your music bigger, louder, and with vocals, the Orange Winds trio also plays in the German ska band Papa SKAliente, which has just released an album called Skajazz.

©2005 Scott Allan Stevens, Earball Media

http://www.earball.net/spintheglobe/reviews_data_2005/11_05.htm

 
kontakt

home